Was ist Tierakupunktur?

 

Der Begriff Akupunktur wird abgeleitet von der lateinischen Bezeichnung acus = Nadel und pungere = stechen. Es wird also mit Nadeln,  speziellen, sehr dünnen Akupunkturnadeln in die Haut gestochen. Die Punkte, an denen die Nadeln eingestochen werden, sind genau definiert. Dabei können allen Akupunkturpunkten spezielle Wirkungsweisen und Indikationen zugeordnet werden. Die chinesische Medizin beruht auf der Aufrechterhaltung oder der Herstellung eines energetischen Gleichgewichts im Organismus und zwischen dem Organismus und der Umwelt. Das Gleichgewicht des Körpers kann als Verhältnis zwischen Yin und Yang ausgedrückt werden. Die Wiederherstellung der Gesundheit , des Gleichgewichtes im Körper wird durch die Stimulation der Akupunkturpunkte erreicht.

Bei der traditionellen Form der Akupunktur wird von einer "Lebensenergie des Körpers" (Qi) ausgegangen, die auf definierten Leitbahnen beziehungsweise Meridianen zirkulieren und einen steuernden Einfluss auf alle Körperfunktionen haben. Ein gestörter Energiefluss des Qi (Krankheit) wird für Erkrankungen verantwortlich gemacht.  Durch Stiche in auf den Meridianen liegende Akupunkturpunkte soll die Störung im Fluss des Qi behoben werden. Es wird eine "Heilung" erzielt. Es kann "Heilen" was gestört ist, jedoch nicht was zerstört ist!

 

Um die Therapie einzuleiten, werden Akupunkturpunkte, die auf bestimmten Bahnen, den sog. Meridianen, lokalisiert sind, genadelt oder entsprechend stimuliert. ( Ich nutze dafür einen Laserstift. )

Die Auswahl der Punkte sowie die Stimulationstechnik hängen von der Art der Erkrankung ab. Das gleiche Therapieziel hat die Akupressur, bei der man einen stumpfen Druck ausübt, sowie die Moxibustion, bei der Wärme eingesetzt wird.  

Die Meridiane stehen in Verbindung mit Organen, Gewebearten, Sinnesorganen und sogar Emotionen in einem funktionellen Zusammenhang. Durch entsprechende Stimulation der Punkte in einer bestimmten Kombination lassen sich unterschiedliche Effekte erzielen und die verschiedensten Krankheiten behandeln.

 

In der heutigen Zeit wird diese klassische Punktestimulation oft durch Laser, Licht, elektrische Stimulation oder Hautreize mittels Kräuter, Öle oder Blutegel ersetzt.

Bei den Tieren habe ich sehr gute Erfahrungen mit dem Laser fest stellen können! Sie entspannen und schlafen sogar dabei ein.

Kombiniert man die Akupunktur mit der Phytotherapie erzielt man noch bessere Erfolge!

 

Einsatz der Tierakupunktur und Laserbehandlung

 

Die Akupunktur und Flächen-Laserbehandlung wirken bei Hüftgelenksdysplasie des Hundes, Spondylose, Paresen, Schmerzen in der Wirbelsäule, Spondylopathien, kompressive Rückenmarkserkrankungen, wie z.B. Diskopathie oder Instabilität. Beim Pferd ist die Akupunktur - und Flächen-Laserbehandlung bei allen Erkrankungen des Bewegungsapparates sehr wirksam sowie bei Krankheiten des Atmungsapparates wie Sinusitis, Kehlkopferkrankungen oder Bronchitis, sogar auch bei chronisch obstruktiver Bronchitis, wenn die Stallhygiene optimiert wird. Bei allen Tieren lassen sich Krankheiten des Verdauungsapparates und der Harnwege sowie auch einige Augenerkrankungen günstig beeinflussen. Die Indikationspalette ist groß. Schwerpunkte liegen aber im Schmerzbereich.

Was bewirkt das Laserlicht im Körper des Tieres?

 

Laserlicht bringt Energie in Sekundenschnelle ins Tier. Jede Zelle erhält sofort abrufbare Energie und kann ihre Arbeit wiederaufnehmen. Man nennt dies den „photobiologischen Effekt“. Warum ist dieser Effekt so wichtig? Wenn Zellen zu wenig Energie haben, können sie nicht mehr effektiv arbeiten und werden krank. Je mehr Zellen im Energiemangel verweilen, desto größer ist die Beeinträchtigung für das Tier. Energiedefizite auf zellulärer Ebenen sind häufig die Ursachen von vielerlei Krankheiten oder Verletzungen.

     
Bewegungsapparat Erkrankungen (Beispiele)    
  Arthritis    
  Arthrose    
  Lahmheiten vorne/hinten    
  Schulterlahmheiten    
  Kniegelenksentzündungen    
  Sehnenentzündungen    
  Rückenschmerzen    
  Schmerzen im Hüft- und Beckenbereich    
  Taktunreinheiten    
  Muskelatrophien    
  weitere    
Atemwege Erkankungen (Beispiele)    
  Husten (akut/chronisch)    
  obere Atemwege    
  Lungenentzündung    
  Dämpfigkeit/COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung)    
  weitere    
Stoffwechsel Erkankungen (Beispiele)    
  akut    
  chronisch    
  Störungen Magen    
  Störungen Darm    
Haut Erkankungen (Beispiele)    
  Ekzem    
  Wundheilungsstörungen    
  postoperative Narbenbehandlung    
Hormonelle Störungen      
  Sterilität    
  ovarielle Fehlfunktionen    
Augenerkrankungen Bitte suchen Sie zusätzlich Ihren Tierarzt auf!    
Verhaltensstörungen      
neurologische Erkrankungen      
Harnwegserkrankungen      

Kontraindikationen (Krankheiten, die ich nicht behandeln kann)

     
Tumore Bitte suchen Sie Ihren Tierarzt auf!    
chirurgische Indikationen Bitte suchen Sie Ihren Tierarzt auf!    
Seuchen Bitte suchen Sie Ihren Tierarzt auf!    
Erbkrankheiten      
Mangelzustände Ich berate gern zur Fütterung…